
Reizdarmsyndrom (RDS), Symptome wie Krämpfe, Blähungen, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung treten oft in wechselnder Ausprägung auf. RDS ist eine Ausschlussdiagnose, das heißt: Erkrankungen, die ähnliche Symptome haben, müssen durch ärztliche Untersuchungen ausgeschlossen werden.
Betroffene leiden oft jahrelang! Was kann helfen Linderung zu schaffen?
Die gute Nachricht ist ein ganzheitlicher Ansatz aus mehreren Bausteinen, aus einer individuell abgestimmten Ernährung, einer regenerierten Darmflora und einer ausgewogenen Life-Balance.
Häufige Gründe
Vorhergehende Infektionen des Magen-Darm-Trakts, Folgen von Antibiotika-Behandlungen durch eine veränderte Darmflora, veränderte Beweglichkeit der Darmmuskulatur sowie Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, Dystress (negativer Stress), zwischenmenschliche Konflikte. Nach neuen Erkenntnissen auch genetische Komponenten.
Im Verdauungsgeflecht sitzen mehr als 100 Millionen Nervenzellen.
Die Darm-Hirn-Achse ist die Verbindung vom „Bauchhirn“ zum „Kopfhirn“.
100 Billionen Darmbakterien
Die Darmflora, das Mikrobiom schützt vor schädlichen Eindringlingen, Darmstörungen und Infekten. Bei einer Schieflage der Darmbesiedelung (Dysbiose) beeinflusst es die Entstehung und den Verlauf chronischer Erkrankungen. In der Folge wird die Darmwand durchlässiger für belastende und entzündungsfördernde Substanzen. Bei dieser ungünstigen Zusammensetzung der Darmbakterien werden Gärungs- und Fäulnisprodukte freigesetzt.
meiden / verzichten
Auf Reizmittel wie Alkohol, Kaffee, Nikotin, scharfe Gewürze und Süßigkeiten besser verzichten. Fette Speisen und tierische Fette wenig konsumieren, Fruchtzucker meiden, ebenso div. Süßstoffe.
förderlich / unterstützend
Sanft Gegartes, basische Gewürze und Kräuter, Biojogurt und div. Sauermilch-Produkte, frische Bio-Kräuter-Tees, lösliche Ballaststoffe wie Flohsamenschalen oder Braun-Hirse-Pulver ect. sowie Heilerde. Zum Stress-Abbau leichten Sport im Freien und Entspannendes gegen die innere Anspannung der Seele.












